Heilsame Frequenzen der Natur
Meine Reise mit den Nahdie.
April 2026
Ich bin am Stadtrand einer mittelgroßen österreichischen Stadt aufgewachsen mit dem Moor direkt vor der Haustüre. In meiner Kindheit habe ich gemeinsam mit meiner Schwester viel Zeit im benachbarten Wald verbracht. Wir haben versucht ein Baumhaus zu bauen, sind im Sommer fröhlich über die weiten Wiesen gelaufen und haben die Freiheit der Natur genossen. Doch trotz dieser unbeschwerten Zeit kann ich mich nicht erinnern, dass ich schon als Kind bewussten Umgang mit Naturwesen hatte. Auch an Freundschaften mit Bäumen, Sträuchern oder Blumen kann ich mich nicht erinnern, vielmehr habe ich mir stets wenig Gedanken über die Zusammenhänge in der Natur oder gar Wesen gemacht, die in der Natur wirken. Dies eingehend zu erwähnen ist für mich von wesentlicher Bedeutung, da ich zeigen möchte, dass die Reise, die ich später mit den Nahdie unternommen habe, nicht auf der Grundlage geschehen ist, dass ich bereits lange Zeit eine enge Verbindung zu Pflanzen oder Naturwesen pflegte. Ich würde vielmehr sagen, dass ich einen ganz gewöhnlichen Zugang zur Natur hatte, der sich nicht von vielen anderen Menschen unterschied.
Dies sollte ich sich erst im Herbst 2022 ändern, als ich rein zufällig bei einem Spaziergang die Elfen der Nahdie getroffen habe. Da ich seit meiner frühesten Kindheit sichtig bin, war die Wahrnehmung von feinstofflichen Wesenheiten für mich zunächst nicht ungewöhnlich, im reinen Tageslicht betrachtet jedoch auch nicht alltäglich. Als sie mich aus dem Wald heraus begrüßten und mir freundlich zuwinkten habe ich ehrlich gesagt nicht gleich mit absoluter Offenheit reagiert. Vielmehr war ich kritisch und versuchte ihnen mitzuteilen, dass ich in Frieden kommen würde und nicht vorhatte ihnen in die Quere zu kommen. Als sie mich dann auch noch den gesamten Spaziergang entlang begleiteten und mich beim Verlassen des Naturschutzgebietes freundlich verabschiedeten dachte ich zunächst noch an ein einmaliges, außergewöhnliches Erlebnis. Niemals hätte ich daran gedacht, dass sich aus dem Zusammentreffen eine jahrelange Freundschaft entwickeln würde, die ich mittlerweile nicht mehr missen möchte.
Ich denke, dass meine Erfahrung von damals sehr typisch für uns Menschen ist. Zunächst warten wir auf ein Wunder, wünschen uns vielleicht sogar ein deutliches Zeichen und wenn es dann soweit ist, versuchen wir alles um dem nicht weiter auf den Grund zu gehen – weil uns das Fremde vielleicht zunächst Angst macht? Ähnlich war es bei mir: ich versuchte einige Zeit lang sogar das Thema ganz zu ignorieren und erst als die Nahdie nicht aufhörten mit mir Kontakt aufzunehmen, ließ ich mich nach und nach darauf ein. Wochenlang warteten sie am frühen Morgen auf mich, um mich zur gemeinsamen Meditation einzuladen und sobald ich mit meinen Füßen aus dem Bett stieg hatte ich den Eindruck über ihren Waldboden zu laufen. So vergingen die anfänglichen gemeinsamen Monate und rückblickend betrachtet war es eine sehr spannende Zeit, in der sie mich nach und nach in ihre Welt einführten. Ich spürte nicht sofort, welchen Wandel ich unterzogen wurde. Langsam und zögerlich begann ich zunächst mehr mit den Blumen auf meinem Balkon zu sprechen, bevor ich schließlich merkte, wie wichtig die Natur für mich wurde.
Unsere Geschichte und unsere Erlebnisse wurden auf Wunsch der Nahdie schließlich verschriftlicht. Achmain, eine Elfe aus ihrem Kreis, der als mein Hauptansprechpartner fungierte und immer noch ein wichtiger Teil meines Lebens ist, gab dabei den Reiseführer. Stets wählte er aus, in welche Geheimnisse er mich einführen würde und an seiner Hand lernte ich die Welt mit offenen Augen zu betrachten. Es war eine unglaubliche Erfahrung für mich zu spüren, wie tröstend ein Baum sein kann und wie viel Liebe ein einzelnes Blatt im Licht der aufgehenden Sonne schenken kann. Unser Buch „Achmain und das Lied der Erde“ welches demnächst im Neue Erde Verlag erscheint, ist Zeuge unserer gemeinsamen Reise und meines eigenen Bewusstseinswandels. Gleichzeitig ist es die Einladung der Nahdie sich ihrem Weg anzuschließen und den eigenen Blick auf die Natur zu verändern.
In tiefer Dankbarkeit zu den Nahdie, zu ihrem Wirken in der Welt und zu der Liebe mit der sie allen Wesenheit begegnen.
Julia Ahniaa